Unser Dornum

Die Orgel

Die St.-Bartholomäus-Kirche zeichnet sich aus durch die größte noch erhaltene Orgel des ostfriesischen Orgelbauers Gerhard von Holy, einem Schüler des berühmten Arp Schnitger. Sie ist zugleich die zweitgrößte historische Orgel Ostfrieslands. 1710/1711 wurde sie erbaut und noch während der Bauzeit von der Südseite der Kirche an die Westseite verlegt sowie um ein Brustwerk und ein selbständiges Pedal erweitert.

Die Bockwindmühle

Die Bockwindmühle in Dornum wurde 1626, also mitten im Dreißigjährigen Krieg, erbaut und ist damit die älteste erhaltene Windmühle Ostfrieslands. Bis 1960 war sie in Betrieb, dann wurde sie stillgelegt. Sie ging 1962 in den Besitz der Ostfriesischen Landschaft über, die die Mühle als ältestes technisches Bauwerk ihrer Art in Ostfriesland und damit als Kulturdenkmal erhalten wollte.

Der jüdische Friedhof

Der Herrlichkeitsbesitzer Hero Joachim von Closter (16611727) wies höchstwahrscheinlich der jüdischen Gemeinde von Dornum nach der Weihnachtsflut von 1717 die etwas außerhalb des Ortes liegende Lübbe-Lübben-Warft als Begräbnisplatz zu. Der Platz wurde zunächst von den jüdischen Bewohnern gepachtet, was nach der jüdischen Vorschrift nicht erlaubt ist, da jüdische Friedhöfe und Gräber für die Ewigkeit angelegt sind.